Redensarten Erziehung

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Den Baum biegt man, solange er noch eine Rute ist.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Man schlägt sieben Teufel hinein, wenn man einen herausschlagen will.

Seinen Kohl zieht mancher mit mehr Sorgfalt auf als seinen Buben.

Ungeratene Kinder sind Nägel zu der Eltern Sarg.

Eine goldene Wiege ist nicht immer eine gute Kinderstube.

Glücklich, wer sich zuerst erzieht, ehe er sich anmaßt, andere zu bessern.

Der Apfel fällt nicht weit vom Roß.

Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum.

Nicht jedes Holz, gibt einen Bolz.

Jedes Holz hat seinen Wurm.

Man soll junge Menschen biegen, aber nicht brechen.

Es ist aller Eltern Ehr', man gewinnt mit Liebe mehr.

Wer seinem Kind viel nach tut geben,
wird wenig Freud' an ihm erleben.

Das Wetter kennt man am Wind, den Vater am Kind, den Herrn am Gesind'.

Du schiltst dich selbst, wenn du dein Kind schiltst ungezogen; Denn zogest du's zuvor, so wär' es nun gezogen.

Was sich nicht biegen lassen will, muß brechen.

Die Elster läßt das Hüpfen nicht.

Auch ein Esel fragt: warum schlägst du mich?

Wohl erzogen, hat selten gelogen.

Ein Junger soll nicht reden, man niese denn, so mag er sagen: Wohl bekomm's!

Einem jungen Zweig biegt man, wie man will.

Daheim erzogen Kind, Ist in der Fremde wie ein Rind.

Guter Same geht bald auf.

 


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